Leider fanden wir den Einstieg zum Fünfseenblick nicht, sonst wären wir gerne auf den dortigen Aussichtspunkt gewandert. Aber angesichts einer Unwetterwarnung war das für diesen Tag auch gar nicht so dramatisch.
So besichtigten wir noch eine römische Villa in Mehringen und machten Halt in Bernkastel-Kues, welches uns mit seiner Altstadt sehr gut gefiel. Lediglich Traben-Trarbach enttäuschte ein wenig. Hier hatten wir mehr erwartet.
Besonders beeindruckt hat uns allerdings Burg Eltz, welche zwar nicht direkt an der Mosel liegt, aber doch in geringer Entfernung. Übrigens konnten wir dort auf dem Parkplatz ganz gut nächtigen, wenn auch nicht offiziell. Ein idealer Platz wäre aber auch der Parkplatz am geografischen Mittelpunkt von Rheinland-Pfalz gewesen, aber dafür war es an dem Tag noch zu früh. Mit einem Besuch von Cochem an der Mosel und der dortigen Reichsburg verabschiedeten wir uns von dem Fluss und fuhren wieder gen Heimat. Ich ahnte zu dem Zeitpunkt nicht, dass ich nur ein Jahr später rund 350 Kilometer an der Mosel wandern würde. Mayen lag zwar noch auf dem Weg, konnte aber trotz Genoveva-Burg und verdrehtem Kirchturmdach nicht mit den Moselstädtchen mithalten. Abschließend besichtigten wir noch den ehemaligen Atom- und Regierungsbunker im Ahrtal. Dieser kann nur im Rahmen einer Führung besucht werden, die jedoch sehr lohnenswert ist, da man doch allerlei interessante Dinge über unsere Regierung erfährt.