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Mit dem VW-Bus ging es über das Osterwochenende an die Ostseeküste. Doch zuvor machten wir einen Stopp am geografischen Mittelpunkt von Sachsen-Anhalt in Tornitz. Am selben Abend übernachteten wir in Tangermünde auf dem kostenlosen Parkplatz neben dem kostenpflichtigen Stellplatz. Die vier Euro zahlten wir dennoch, denn die Stadt hat es wirklich verdient. Ein hübsches Städtchen, direkt mit der Stadtmauer an der Elbe, kostenlose öffentliche Toiletten - zudem sauber, was will man mehr. Hat wirklich Spaß gemacht, dort gewesen zu sein. Besser als so manch bekannterer Touristenort. Von dort ging es nach Neuruppin, welches uns nicht so überzeugte und über Wittstock zum geografischen Mittelpunkt von Mecklenburg-Vorpommern. Dieser befindet sich ganz zufällig auf dem Mittelpunkt des Marktplatzes, exakt vor dem Eingang des Rathauses. Welch Zufall. Später fuhren wir nach Rostock, schlenderten durch die dortige Altstadt und besuchten Warnemünde. Dort wurden wir von den vielen Touristen jedoch abgeschreckt und suchten uns einen Schlafplatz in Heiligendamm. Drei Jahre zuvor fand dort der G8-Gipfel statt und die hohen Herren aus aller Welt übernachteten dort recht einsam. So auch wir, direkt neben dem luxuriösen Hotel übernachteten wir auf dem Parkplatz und hatten unsere Ruhe. Viele der Gebäude in Heiligendamm könnten jedoch mal wieder renoviert werden. Am nächsten Morgen besichtigten wir den alten DDR-Grenzturm in Kühlungsborn, fuhren in das hübsche Städtchen Wismar und waren ein wenig vom Zentrum Schwerins enttäuscht. Auch der Rundgang um das hübsche Schloss war irgendwie schnell beendet. Zum Schluss machten wir uns auf den Weg nach Lübeck und schlenderten dort stundenlang durch die hübsche und sehenswerte Altstadt. Auf dem Weg nach Hause machten wir noch einen Stopp im ehemaligen KZ Bergen-Belsen und besichtigten das dortige Dokumentationszentrum. Dieses ist so groß und umfangreich, dass wir beschlossen, es demnächst ein zweites Mal zu besichtigen.
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