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Für ein Wochenende ging es mit einem Wohnmobil nach Sachsen-Anhalt. Ein Bundesland, das als Reiseziel eher unbekannt ist. Gerade deshalb lohnt es sich, einfach mal dorthin zu fahren und sich die vielen schönen Städtchen und den Harz genauer anzuschauen. Während der Tour machten wir noch einen Stopp am Tor zur Freiheit, welches von Vertriebenen bei Friedland aufgestellt wurde. Weiter ging es zu zwei geographischen Mittelpunkten von Deutschland. Über die Bedeutung von geographischen Mittelpunkten habe ich an anderer Stelle berichtet. Osterode am Harz, Wernigerode und Quedlinburg waren die nächsten Ortschaften, denen wir einen lohnenswerten Besuch abstatteten. Südlich von Quedlinburg besichtigen wir die Sandsteinformationen, die als Teufelsmauer bezeichnet werden, bevor wir zum geographischen Mittelpunkt des Deutschen Kaiserreiches (1871-1918) fuhren. Nach einer Übernachtung in Lutherstadt Wittenberg, wo es leider keinen offiziellen Wohnmobilstellplatz gibt, hielten wir noch kurz am geographischen Zentrum der ehemaligen DDR, bevor wir die Landeshauptstadt Magdeburg besuchten. Pflichtbesuche galten natürlich der Grünen Zitadelle, die von Hundertwasser gestaltet wurde und dem Dom. Der Dom enttäuscht allerdings insofern, dass man für das Fotografieren einen Euro bezahlen soll. Ansonsten überraschte Magdeburg mit der Aktion Noteingang, von der ich vorher noch nichts hörte (siehe Bild auf Seite 2). Auf dem Rückweg hielten wir schließlich noch am ehemaligen Grenzübergang bei Helmstedt an und besichtigten direkt an der A2 die Gedenkstätte Marienborn. Sachsen-Anhalt hat uns wirklich gut gefallen und wir werden sicherlich wieder dorthin fahren, da es noch einige andere Städte dort gibt, die sehr sehenswert sind. Außerdem möchten wir mal den Brocken besteigen, wenn das Wetter es zulässt.
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