Die Weltenbummler

Tag 1Strand in Schweden5
Weil die Norweger schon sehr früh morgens weg fahren, haben wir den Berg für uns alleine. Über einen kleinen Wanderweg gehen wir zu einem Aussichtspunkt und genießen den morgendlichen Blick über den Vänernsee. Er ist der drittgrößtAbbruchkantee See Europas und wirkt daher wie ein Meer. Als die ersten Touristen kommen, verziehen wir uns ganz schnell. Trollhättan haben wir schnell durchquert und fahren weiter südlich bis Halmstad. Dort wollten wir mal etwas ausführlicher ins Internet und gehen extra zur dortigen Bücherei. Das schöne an Schweden ist ja auch, dass man in Schweden Strandjedem Ort in eine Bibliothek gehen kann, um dort einen kostenlosen Internetplatz zu benutzen. Doch je größer der OrRaupet, umso eher muss man sich auf eine Warteliste eintragen. In diesem Fall dauert die Wartezeit rund ein dreiviertel Stunde und natürlich gibt es wieder ein heilloses Durcheinander, als wir pünktlich um 15.12 Uhr an einen der acht GrashüpferComputer dürfen. Nachdem minutenlang meine persönlichen Daten mittels Personalausweis in die Datenbank eingegeben wurden, schaffen es die Mitarbeiter dennoch nicht, dass man seinen Platz bekommt, wenn man ihn bekommen soll. Irgendwie ist es immer so. Es ist Ameisen fressen einen Grashüpferwie mit den Wartemarken. Sie meinen es gut, aber sie verkomplizieren da so ein paar Dinge.Briefkastenreihe

Nach dem Büchereibesuch machen wir uns auf, an den südlichsten Punkt Schwedens zu fahren. Zuvor übernachten wir aber auf einem kleinen und günstigen Campingplatz im Landesinneren für 130 Kronen (13 Euro), auf dem die Duschen kAles Stenarostenlos sind. Man merkt sofort, dass man sich nicht mehr an der überfüllten Küste befindet, wo sich die Schweden ganz gerne die Füße auf den engen Campingplätzen platttrampeln.


Tag 16
Heute schlendern wir zunächst durch Kristianstad und Ales Stenarspäter Simrishamn, bevor wir uns mit Einweggrill und leckeren Würstchen an den schönsten Strand der Welt setzen. Eine genaue Position werde ich hier nicht preis geben, da dieser Platz einfach Wegweiserzu herrlich ist, um in wenigen Jahren dort nur noch Wohnmobile und/oder Verbotsschilder zu sehen. Herrlich weißer Sandstrand und ein schöner Parkplatz im Grünen bescheren uns einen schönen Abschluss unserer Skandinavienreise.

Tag 17
Wir machen noch eine acht Kilometer Wanderung zur Steinsetzung Ales Stenar, bevor wir unseren Stellplatz wechseln und uns der Stadt Ystad nähern. Den Rest Tages verbringen wir mit Ausspannen, Abendstimmung an der SteinsetzungStrandspaziergängen und Buddeleien im Sand. Abends kann Sonnenuntergang an Ales Stenarich wunderbar die Milchstraße sehen und einige ganz gut gewordene Bilder sogar davon fotografieren. Schade nur, dass meine Kamera bloß eine maximale Belichtungszeit von 15 Sekunden hat. Der einzige Makel des Geräts.

Tag 18
Heute ist Heimfahrt angesagt. Wir schauen uns noch Ystad an, kaufen Vorräte bei ICA ein, die wir bei uns zuhause nicht bekommen und verlassen bei Malmö über die Öresundbrücke das Land. Nach der Fahrt durch Dänemark und Norddeutschland erreichen wir nach über 6.000 Kilometern wieder Essen. Unser 28 Jahre alter VW-Bus Michael Mollmit über 360.000 Kilometern Laufleistung hat diese Reise ohne ein einziges Problem abgespult. Dabei verbrauchte der Wagen im Schnitt 6-7 Liter Diesel auf 100 Kilometer, Großer Wagen am Sternenhimmelwas als durchaus beachtlich anerkannt werden kann.

Für die Statistiker noch der Hinweis, dass wir innerhalb Norwegens zehn Mal mit der Fähre fuhren und dafür rund 100 Euro ausgaben. Zudem durchquerten wir 174 Tunnel mit Mönchsfigur am Kloster Ystadeiner Gesamtlänge von 164,516 Kilometern. Somit ist jeder Tunnel im Schnitt etwas über einen Kilometer lang. Der längste war jedoch 7,5 Kilometer lang. Mautpflichtig waren die Tunnel bei Drammen und bei Trondheim.

 


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