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An einem sonnigen Samstag ging es für einen Tagesausflug zum Dreiländereck zwischen Belgien, Deutschland und der Niederlande. Dafür fuhren wir an Düsseldorf vorbei, wo wir uns an der B8 zunächst einmal ganz dicht an die Landebahn des Flughafens stellten. Ein irres Gefühl, wenn ein 100 Tonnen schweres Flugzeug mit 300 km/h dicht über dem Kopf entlang fliegt... Weiter ging es nach Aachen, wo wir uns das Zentrum und natürlich den Dom anschauten. Er ist das älteste Weltkulturerbe Deutschlands und mit seinem oktogonalen Grundriss ein Muss. Anschließend ging es weiter zum besagten Dreiländereck. Auf niederländischer Seite herrscht viel Trubel (dort befinden sich auch die ganzen Parkplätze), auf belgischer Seite steht ein Aussichtsturm und ein Café während die deutsche Seite lediglich (wohltuend) aus Wald besteht und so zumindest etwas Ruhe ausstrahlt. Eine Infotafel erklärt, dass es sich früher sogar um ein Vierländereck handelte. Das Gebiet von Neutral-Moresnet stieß hier von 1815 bis 1919 an seine Grenzen. Keine 30 Meter vom Dreiländerpunkt entfernt befindet sich dann auch noch mit 327,5 m der höchste Punkt der Niederlande - beachtlich ;-) Auf dem Rückweg schauten wir noch beim Braunkohletagebau Garzweiler II vorbei, um uns alte verlassene Straßen und die riesigen Bagger des Tagebaus anzuschauen.
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