Reflecting Pool

Spaziergang durch Washington D.C.

Die US-amerikanische Hauptstadt Washington D.C. hat uns ziemlich gut gefallen. Denn nach unseren Besuchen in New York, Chicago, Dallas und noch einigen anderen Städten mit Hochhauskulisse fanden wir es ziemlich angenehm, mal wieder durch eine Stadt zu spazieren, in der eben nicht so hohe Häuser stehen.

Brücke über den Potomac und das Lincoln Memorial

Brücke über den Potomac und das Lincoln Memorial

Gut, das hat ja auch einen Grund, denn in Washington D.C. darf kein Gebäude höher sein als die Straße nebenan breit ist. Kurioses, aber interessantes Gesetz, das eben dazu führt, dass es keine klassische Skyline der Hauptstadt gibt.

Washington Monument und Kapitol

Washington Monument und Kapitol

Besonders auffällig ist das, wenn man in der Nachbarstadt Arlington auf dem dortigen höher gelegenen Nationalfriedhof steht und über den Fluss Potomac nach Washington blickt. Da fallen im Wesentlichen eigentlich nur zwei Bauwerke auf: Der berühmte Obelisk alias Washington Monument und das Kapitol mit seiner markanten Kuppel.

Das Pentagon

Das Pentagon

Hat man nur einen Tag Zeit, um die Stadt zu besichtigen, dann empfiehlt es sich übrigens, den Parkplatz vom Friedhof in Arlington aufzusuchen. Dort kann man ziemlich gut parken und über die Brücke direkt zum Lincoln Memorial spazieren. Nach gut einer Viertelstunde ist man dann bereits mitten im Geschehen.

Lincoln Memorial

Lincoln Memorial

Obwohl der Begriff „Geschehen“ ein wenig übertrieben ist. Denn trotz der vielen Menschen, Besucher und der Tatsache, dass es sich um die amerikanische Hauptstadt handelt, verläuft ein Spaziergang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt recht entspannt.

Abraham Lincoln hat den Überblick

Abraham Lincoln hat den Überblick

Natürlich muss man wissen, was einem wichtig ist bzw. was man sich anschauen möchte. Denn für alle Sehenswürdigkeiten reicht ein Tag alleine nicht aus. Wir wollten definitiv die bekannte Grünanlage der National Mall besichtigen. Sie ist knappe dreieinhalb Kilometer lang und verläuft in Ost-West-Richtung vom Lincoln Memorial bis zum Kapitol.

Abraham Lincoln

Abraham Lincoln

Den besten Ausblick darauf hat man von den Treppenstufen des Lincoln Memorial. Dabei steht unterhalb der berühmten, sitzenden Statue des ehemaligen Präsidenten Abraham Lincoln.

Reflecting Pool

Reflecting Pool

Mahnmal für den Zweiten Weltkrieg

Mahnmal für den Zweiten Weltkrieg

Spaziert man nun durch die Grünanlage, so passiert man den Reflecting Pool und kann sowohl südlich als auch nördlich des Pools zahlreiche weitere Mahnmale, Denkmäler und Gedenkstatuen besichtigen. Am Ende des Pools folgt ein weiteres Wasserbecken, das Teil des Memorials für den Zweiten Weltkrieg ist.

Amerikanische Flaggen rund um das Monument

Amerikanische Flaggen rund um das Monument

Ziemlich zentral steht der Obelisk

Gleich daneben erhebt sich ein Grashügel, auf dem das Washington Monument steht. Es befindet sich nicht exakt auf der Hälfte zwischen Abraham Lincoln und dem Kapitol, sondern schon nach einem guten Drittel der Strecke. Das Monument ist von zahlreichen Flaggenmasten umgeben, an denen natürlich die US-Flagge wehen.

Washington Monument

Washington Monument

Von dem Hügel mit dem Obelisken kann man natürlich wunderbar in alle Richtungen schauen. Nach Westen geht der Blick zurück über den Pool zum Lincoln-Memorial, nach Osten wartet immer noch das Kapitol und nach Norden erblickt man das Weiße Haus.

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Was ich jedoch ungewöhnlich fand, war die Tatsache, dass die genannten Gebäude nicht in einer klaren Linie zueinander stehen. Der Obelisk befindet sich nicht exakt südlich vom Weißen Haus, sondern leicht nach Osten versetzt. Somit entsteht hier kein 90°-Winkel zur National Mall. Der Grund hierfür ist mir nicht bekannt, lasse mich aber gerne aufklären.

Ein Hot Dog-Stand nach dem Nächsten

Ein Hot Dog-Stand nach dem Nächsten

Hot Dog-Stände am Washington Monument

Hot Dog-Stände am Washington Monument

Östlich des Monuments verläuft der U.S.-Highway 1 von Süd nach Nord. Er ist der östlichste Highway des Landes und verläuft von Key West bis zum Bundesstaat Maine. Hier im District of Columbia ist er ziemlich zugeparkt mit einer langen Reihe von kleinen Hot Dog-Wagen. Es wirkte auf uns ein wenig wie die Freßmeilen auf der heimischen Kirmes.

Weg zum Kapitol

Weg zum Kapitol

Dahinter geht es dann aber deutlich kultureller zu, denn auf dem weiteren Weg zum Kapitol passiert man verschiedene bedeutende Bauten und Museen. Unter anderem ist dort das Smithsonian Institut untergebracht, aber auch die Nationale Kunstgalerie und das National Air and Space Museum.

Kuppel des Kapitols

Kuppel des Kapitols

Fazit

Uns hat der Besuch in Washington D.C. sehr gut gefallen, obwohl wir bei dem schönen Wetter nur spazieren waren und alles von außen besichtigt hatten. Aber alleine das war schon sehr zeitintensiv und interessant.

Weißes Haus in Washington DC

Weißes Haus in Washington DC

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