New Beijing – das moderne Peking

Vor kurzer Zeit hatte ich ja bereits den Ritan-Park in Peking vorgestellt. Heute zeige ich im Gegensatz zu diesem eher traditionellen Park die moderne Landschaft Pekings – das sogenannte New Beijing. New Beijing ist gar nicht so weit vom Ritan-Park entfernt und kann von dort aus mit einer kleinen Wanderung zu Fuß erreicht werden. Schon der Name zeigt ja, dass es sich um etwas Modernes handeln soll und so kommt es nicht von ungefähr, dass man in dem Viertel, östlich des Stadtzentrums, zahlreiche Bauten sieht, die einen futuristischen Baustil aufweisen. Es sind also nicht einfach nur Hochhäuser, sondern architektonische Besonderheiten.

Die Fassaden werden dabei verwinkelt und mit Glas ausgestattet, dass es sich nur so spiegelt – wenn denn mal die Sonne durch den Smog schimmert. Doch nicht nur mit den Fassaden wird bei der Gestaltung gespielt, um sich von anderen modernen Bauten abzusetzen, sondern in manchen Fällen auch mit dem gesamten Bauwerk.Das Hauptquartier des Chinesischen Staatsfernsehens ist zum Beispiel Aufsehen erregend. Eine verwinkelte Schleife oder zwei Hochhäuser, die man weiter oben miteinander verbunden hat oder einfach ein sehr seltsames Gebäude, bei dem man sich fragt, ob man wirklich darin arbeiten möchte.

Gleich in der Nähe sieht man auch schon mal Schilder, die das Anzünden eines Feuerwerks verbieten. Diese Schilder mögen für uns erst einmal niedlich sein, wo wir doch in der Regel nur einmal im Jahr ein Kollektiv-Feuerwerk abbrennen. Doch in China hat dieses Schild einen traurigen Grund, denn zum verwinkelten Gebäude des Fernsehsenders gehörte ein weiteres Hochhaus. Und die Vergangenheitsform ist dabei richtig gewählt, da dieses Hochhaus das Opfer eines ursprünlich relativ kleinen Feuerwerks wurde und mitten in der Nacht abbrannte. Wie es aussieht, wenn ein gesamtes Hochhaus brennt, kann man auf diesem Video ganz gut erkennen. Das Video ist nicht von mir, jedoch die Bilder, auf denen man das abgebrannte Hochhaus sieht.

Ebenfalls beeindruckend, aber für europäische Energiesparer eher ein Dorn im Auge, ist The Place. Bei The Place handelt es sich, wie der Name eben schon sagt, um einen Platz. Eigentlich nichts weiter. Gut, man könnte noch das riesige Einkaufszentrum drumherum erwähnen. Aber wirklich imposant ist die gigantische Videoleinwand mit einer Länge von über 100 Metern, die den Platz überspannt. Tagsüber eher unspektakulär, ist der Platz in den dunklen Abendstunden aber dadurch prachtvoll beleuchtet und gleichzeitig kann man seinen Blick nach oben auf die Installation richten und den überdimensionalen Bildschirmschoner betrachten.

Muss man nicht mögen, ist aber trotzdem faszinierend. Bis zum nächsten Mal! Übrigens: Mehr aus Peking gibt es natürlich auch in meinem Reisebericht von Peking.

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