Yosemite-Nationalpark

Besuch im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien

Traumhaft schön war es im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien. Zugegeben, streng genommen gilt das für fast jeden Nationalpark in den USA. Wir hatten ja auf unserer Reise mit dem Mietwagen durch die USA einige besucht. Und hier kommen wir schon gleich zum ersten Punkt: Der Yosemite-Nationalpark ist so dermaßen groß, das durch einen Teil des Park eine große, gut ausgebaute Straße hineinführt.

Zufahrt zum Yosemite-Nationalpark

Zufahrt zum Yosemite-Nationalpark

Wir erreichten von Süden kommend ab Fresno und fuhren dann die erste Straße nach rechts. Nach einer viele Meilen langen Fahrt durch Wälder und über Hochebenen erreichten wir schließlich den Besucherparkplatz am Glacier Point. Von dort hatten wir einen ersten grandiosen Blick auf das Yosemite Valley:

Yosemite-Valley

Yosemite-Valley

Auf dem oberen Bild erkennt man das Yosemite-Valley sehr gut und auch den Merced River, der das Tal durchquert. Die markante Felsformation rechts im Bild ist der Half Dome, ein beliebter Wander- und Kletterberg. Gut zu erkenen sind unten im Tal auch die Großparkplätze und in der grünen Lichtung auch die Straße, die durch das Tal führt.

Half Dome in der Ferne

Half Dome in der Ferne

Wer oben auf dem Half Dome steht, für den man übrigens ein Permit benötigt, der befindet sich fast in 2.700 Metern Höhe. Der Höhenunterschied zwischen dem Valley und den umliegenden Gipfeln beträgt zwischen 700 und 1.200 Metern.

Der Half Dome im Yosemite-Nationalpark

Der Half Dome im Yosemite-Nationalpark

Den eigentlichen Wanderweg auf den Half Dome kann man von hier aus nicht sehen, da er sich auf der anderen Seite befindet, dort aber mindestens genauso steil an einem Seil-Wanderweg hinaufführt.

Wanderer auf dem Half Dome

Wanderer auf dem Half Dome

Gut zu erkennen sind auf dieser Aufnahme die Wanderer, die oben auf dem Half Dome stehen.

Aber auch die anderen Berge, Gipfel und Hügel im Yosemite-Nationalpark bilden eine wunderbare Kulisse und sind einfach nur schön anzusehen.

Da blicke ich auf den Half Dome

Da blicke ich auf den Half Dome

Wenn man dort am Glacier Point steht und so wie ich auf die Landschaft blickt, dann sieht man aber nicht nur den Half Dome, sondern auch wie auf dem nächsten Bild einige Wasserfälle.

Wobei der Vernal Fall auf dieser Aufnahme sehr wenig Wasser trägt, je nach Jahreszeit ist er dann breiter. Aber zumindest die Fallhöhe bleibt, knappe 100 Meter sind es, womit er nicht der höchste Wasserfall im Nationalpark ist. Der Sentinel Dome ist übrigens ein Hügel, den man vom Glacier Point auch sehr gut erreichen kann. Er ist 2.475 Meter hoch und bietet weitere schöne Ausblicke auch in die andere Richtung.

Blick in die Tiefe zum Merced River

Blick in die Tiefe zum Merced River

 

Blick in das Yosemite-Tal

Blick in das Yosemite-Tal

Will man mit dem Auto in das Tal hinab, dann muss man die gesamte Strecke bis zum Abzweig zurückfahren. Eine gute halbe Stunde muss dafür einplanen, länger noch, wenn man unterwegs die Aussichten genießen will. Und dann muss man vom besagten Abzweig noch gute acht Meilen bis zum Tunnel View. Das ist ein toller Augenblick, wenn man durch den Tunnel fährt und gleich dahinter der Parkplatz kommt, von dem aus man den obigen Blick in das Tal hat. Im Hintergrund ist der Half Dome wieder gut erkennbar. Die helle Kuppe rechts davon ist wieder der Sentinel Dome, auf dem wir zuvor standen.

Kalifornischer Ziesel

Kalifornischer Ziesel

Natürlich gibt es im Yosemite-Nationalpark eine Vielzahl an Tieren. Dieses Hörnchen nennt sich Kalifornischer Ziesel und ist nahezu überall im Park anzutreffen.

Hohe Wände

Hohe Wände

Ist man erst einmal unten im Tal, dann ist man logischerweise von hohen Felswänden umringt. Sehr beeindruckend das Ganze.

Leicht zugänglicher Nationalpark

Außerdem gibt es im Tal so ziemlich alles, was es an touristischer Infrastruktur braucht. Und dabei wurde zum Glück nicht übertrieben, auch wenn das Bild mit dem grünen Lkw vielleicht etwas anderes aussagt. Aber es gibt eben die notwendigen Großparkplätze, ein Besucherzentrum, Übernachtungsmöglichkeiten, eine Kapelle und am Ufer des Merced auch einen sehr kurzen Wanderweg auf Holzbohlen. Glücklicherweise gibt es hier keine Hängeseilbrücken oder spektakuläre Aussichtsterrassen, die über dem Tal hängen oder dergleichen.

Präriefalke

Präriefalke

So kann man also auch gut die Tierwelt beobachten. Vom Sentinel Dome aus sahen wir beispielsweise diesen Vogel über dem Tal kreisen. Ein schöner Anblick, wenngleich ich nur schätzen kann, dass es ein Präriefalke war.

Natürlich hat man überall im Park zahlreiche tolle Eindrücke, hierfür sollte man aber auch mal den Wagen stehen lassen und die Wanderwege erkunden, von denen es zahlreiche gibt. Für mehrstündige oder gar mehrtägige Bergwanderungen fehlte uns leider die Zeit, aber wir machten mehrere kurze Touren, so zum Beispiel durch das Tal bis wir unterhalb des Half Dome standen. Wobei er dann eigentlich wenig beeindruckend wirkt, denn man sieht ja von unten nicht, dass er so eine markante Form besitzt.

El Capitan von unten

El Capitan von unten

Richtig beeindruckend ist aber auch der El Capitan, an dem man automatisch vorbeikommt, wenn man in das Yosemite-Valley hineinfährt. Der 2.300 Meter hohe Berg ist vor allen Dingen bei Kletterern beliebt und uns wurde schon vom Zuschauen ein wenig schwindelig. Im oberen Bild erkennt man gerade so eben im roten Kreis, dass dort Kletterer mit ihrer gesamten Ausrüstung hängen. Mit den folgenden beiden Bilder habe ich die Kletterer mal etwas näher herangeholt. Danach folgen auch noch Kletterer an einer anderen Stelle im El Capitan.

Gerade weil wir keine Kletterer sind, ist das für uns natürlich spannend zu beobachten. Für uns steht fest, dass die Fahrt in den Yosemite-Nationalpark definitiv lohnenswert ist und man ihn unbedingt gesehen haben sollte, wenn man durch Kalifornien reist.

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